Positiv in die Zukunft

Boldern will seine Existenz langfristig sichern. Das gelingt mit einem Gestaltungsplan und dem Bau von Mietwohnungen auf dem Wohnbauland unterhalb des Plateaus. Die Gestaltung des gesamten Areals erfolgt nachhaltig und harmonisch. Es entsteht ein öffentliches Naherholungsgebiet mit hoher Aufenthaltsqualität und attraktivem Angebot. Alle sind willkommen.

Worum geht es?
  • Auf dem Wohnbauland ist eine Wohnüberbauung gemäss der gültigen Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Männedorf geplant. Es entstehen Mietwohnungen in unterschiedlichen Grössen, viele Grünflächen und ein dichtes Wegnetz. Zurzeit läuft ein Wettbewerb mit Studienauftrag, der zu einem entsprechenden Bauprojekt führen soll.
  • Das Hotel Boldern soll renoviert und massvoll erweitert werden. Vorgesehen sind rund 100 Hotelzimmer, zahlreiche Seminar- und Konferenzräume, ein Ballsaal sowie zwei Restaurants und eine Gartenwirtschaft.
  • Die bestehenden Gebäude nördlich des Hotels sollen umgenutzt oder durch Neubauten ersetzt werden. Der Gestaltungsplan bietet Raum für soziale und gesellschaftliche Projekte. Angedacht sind beispielsweise ein Mehrzweckraum, Proberäume, Vereinslokale, betreutes Wohnen, ein Kinderspielplatz, Ateliers und Gewerberäume.
Gestaltungsplan für Boldern

Das Areal des Hotels und die geplanten Neubauten nördlich des Hotels liegen auf einem Plateau. Sie befinden sich in der Zone für öffentliche Bauten (öB). Die bestehende und weiterhin geplante Nutzung als Hotel ist hier nicht zonenkonform. Die Fläche soll idealerweise in eine Wohn- und Gewerbezone (WG) umgezont werden. Bei der Umzonung von öB nach WG wird zusätzlich eine Gestaltungsplanpflicht festgelegt. Der Gestaltungsplan definiert Zahl, Lage, äussere Abmessungen sowie Nutzweise und Zweckbestimmungen der Bauten. Er trägt der einmaligen Lage von Boldern Rechnung und schränkt die Nutzung auf die beabsichtigte, weitgehend bestehende Nutzung ein. So wird verhindert, dass auf dem Plateau eine reine Wohnüberbauung entstehen kann.


Mehrwert für Männedorf schaffen

Mit dem Gestaltungsplan entsteht auf Boldern ein Naherholungsgebiet mit einmaliger Aussicht auf den Zürichsee und in die Berge. Restaurants und eine Gartenwirtschaft, ein Kinderspielplatz, kulturelle Veranstaltungen sowie unberührte Grünflächen und eine Biodiversitätswiese schaffen ein attraktives Angebot und machen Boldern zum naturnahen Treffpunkt. Zudem bietet der Gestaltungsplan Raum für die Umsetzung sozialer und gesellschaftlicher Projekte. Von einem Mehrzweckraum, Ateliers, Proberäumen und Vereinslokalen profitieren Gemeinde, Vereine und Bevölkerung von Männedorf.

Zukunft von Boldern sichern

Mit dem Gestaltungsplan kann Boldern unabhängig bleiben und seine Existenz langfristig sichern. Der Gestaltungsplan ermöglicht es, den Ort und das Hotel weiterzuentwickeln und auszubauen. Das ist dringend nötig. Denn die Infrastruktur ist veraltet. Die bestehenden Räumlichkeiten erfüllen die Anforderungen der Hotel- und Restaurantgäste in Zukunft nicht mehr. Das Hotel Boldern muss erweitert werden, um einen zeitgemässen Standard hinsichtlich Zimmergrösse, WC/Bad in den Zimmern, Restauration und ergänzende Leistungen anbieten zu können. Der Um- und Ausbau ist Voraussetzung, dass das Hotel Boldern weitergeführt werden kann. Nur so sind ein wirtschaftlicher Seminar-, Hotellerie- und Gastronomiebetrieb möglich. Und nur so hat Boldern eine Zukunft.

Umgebung und Umwelt schützen

Mit dem Gestaltungsplan trägt Boldern der einmaligen Lage Rechnung. Der Gestaltungsplan sorgt für eine optimale Einbettung der Bauten in die Umgebung. Das Hotel wird moderat und angemessen erweitert. Die Höhe bleibt bestehen. Die Aussicht auf den See und in die Berge ab dem regionalen Wanderweg ist auch in Zukunft gewährleistet. Zwischen den Gebäuden bleiben grosszügige, zusammenhängende Grünrflächen erhalten. Die weitläufige Parkanlage und ein Naturschutzgebiet schaffen Erholungsräume für Menschen und Tiere. Die Grünflächen sind nicht nur ökologisch wertvoll. Sie beeinflussen auch das lokale Mikroklima positiv und verhindern Hitzestau.